CYBER-NEWS

10. January 2011: RL Turbo-Ökosystem in Oslo 

Freut Euch auf den Frühling!

 



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31. December 2010: Wir schenken Euch eine Gänsehaut ... 

Im Gedenken an Case Schnabel, der mir (und sicher nicht nur mir) unglaublich fehlt, grabe ich gerade im Videoarchiv und sammele einige seiner Lieblingsvideos zum Thema “Weltenbauer” zusammen:


Und dieses hier darf auch nicht fehlen, zeigt es doch eindrucksvoll, was Immersion bedeuten kann:

Viel Spaß beim Anschauen. Das Team der Grid-Gazette wünscht Euch einen guten Rutsch ins neue Jahr.

 



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24. December 2010: Linden Lab bekommt neuen CEO 

Nun versucht sich Rod Humble an Linden Lab. Wie hier nachzulesen ist, kommt er von EA, war dort seit Oktober 2008 “Executive Vice President” und hat sich u. a. um “Die Sims” gekümmert.

Seine Biografie liest sich wenig spektakulär und deutet auf eine hauptsächlich marketingmäßig mit etwas Chefentwickler gewürzte Karriere hin. Hier kann man ihn bei einem Interview über das Spiel “Create” sehen.

Nach Mark Kingdon mal kurz Philip Rosedale als Übergangs-CEO (wir berichteteten) und nun ab Anfang 2011 Rod Humble. Hat sich Linden Lab nun einen soliden neuen Kopf gesucht oder wurde der heisse CEO-Stuhl nur vom nächsten Jobwanderer und Managementexperimentator besetzt?

Wir werden berichten.



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06. December 2010: Nicht egal: Urheberrecht im 3D-Internet 

Linden Lab wurde von Universal City Studios, Inc. dazu aufgefordert, alle Nutzung von Namen und Inhalten, die in Verbindung mit “Battlestar Galactica” stehen in Second Life zu unterbinden.

Linden Lab wird hier auch sofort tätig und hat einige Inhalte unverzüglich gesperrt. Ausserdem wurden die Benutzer noch ein mal klar auf die Pflicht zur Einhaltung des Urheberechts hingewiesen.

Eigentlich ist der geschilderte Vorgang nichts Besonderes und hat auch schon früher in anderen Zusammenhängen stattgefunden. Im Internet ist es ohnehin seit langem bekannt, dass man bzgl. der verwendeten Materialien sogar im Bereich privater Nutzung aufmerksam sein muss und sich selbstverständlich immer strikt an die urheberrechtlichen Vorgaben zu halten hat. Andernfalls werden Provider im Zweifelsfall jederzeit fragwürdige Inhalte proaktiv vom Netz nehmen, um nicht selbst in die Haftung zu geraten. Nutzungsbedingungen legen normalerweise immer klar fest, dass die Benutzer selbst für ihre Inhalte verantwortlich sind und sich an die geltende Rechtslage zu halten haben.

Der Vorgang zeigt aber, dass das 3D-Internet langsam aber sicher als Medium wahrgenommen wird. Speziell für OpenSimulator und alle damit vebundenen Aktivitäten bedeutet dies, dass es auch dort immer wichtiger wird, eine nachvollziehbare und saubere Urheberrechtssituation in den jeweiligen Grids zu haben. Sonst wird über kurz oder lang der ein oder andere Sim-Betreiber, hoffentlich nach fairer Benachrichtigung durch den Inhaber der Urheberrechte, Post bekommen. Gridbetreiber sollten nicht zögern, hier im eigenen Interesse Nutzungsbedingungen durchzusetzen und für klare Verhältnisse zu sorgen. Das 3D-Internet ist, wie auch das Internet und die reale Welt, keine rechtsfreie Zone.

Bestehende Projekte, die bisher vielleicht etwas sorglos mit dem geistigen Eigentum anderer umgehen, sollten sich rechtzeitig intern aufräumen, um nicht bei zunehmender Popularität auf das immer besser funktionierende Radar der Urheberrechtsinhaber zu geraten. Letzteres kann sonst ziemlich schnell ziemlich teuer und ziemlich ärgerlich werden.



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12. November 2010: So Long ... 

In Mac Essentials bereits bekanntgegeben, so möchte ich hier die Information wiederholen.

Auch die Grid Gazette ist ein Baby von Majo, der uns allen viel bedeutet. Er bleibt für immer in unseren Herzen und wir werden die Dinge in seinem Sinne weiter führen.

[Ergänzung]
Vielen Dank an Roko für den Nachruf in Mac Essentials.



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05. November 2010: Happy OpenSim-User 

Eine deutliche Mehrheit der Benutzer von OpenSim ist hochzufrieden mit der Plattform: 84% empfehlen OpenSim “unbedingt”, nur 1% empfehlen es nicht. Niedrige Preise und Megaprims sind die Top-Features. Diese Werte ergeben sich aus einer Befragung, die von Hypergrid Business veranstaltet wurde.



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01. November 2010: PayPal Gebühren für Micropayments in Deutschland 

Wie versprochen, hier die Antworten von diversen PayPal-Mitarbeitern auf unsere Anfrage nach den Gebühren für Micro-Payments, die in Deutschland doppelt so hoch sind, als in anderen Ländern. Die Antworten von PayPal auf unsere Fragen sind genauso wirr wie nichtssagend. Hier einige Auszüge aus der Korrespondenz mit PayPal:

Frage an PayPal:
Warum betragen Gebühren für Mikrozahlungen in Deutschland das doppelte als in anderen Ländern?

Antwort PayPal:
[...]Die Gebühren unterscheiden sich von Land zu Land. Unsere Gebühren für
Deutschland sind den lokalen Gegebenheiten angepasst und ein bewusster
Rabatt für echtes Micropricing. Hauptsächlich sprechen wir damit Händler
an, welche sehr niedrigpreisige Artikel verkaufen und der
durchschnittliche Warenkorb etwa unter 3,50 Euro liegt.

Da der Gebührensatz bei dieser Gebührenstruktur, bei Zahlungen in EUR,
10% des Zahlungsbetrages beträgt, wurden bisher auch keine Änderungen
geplant.[...]

Frage an Paypal:
vielen Dank für Ihre Mail. Leider wurde meine eigentliche Frage nicht beantwortet.
Sie lautete: WARUM (aus welchem Grund) sind die Gebühren in Deutschland doppelt so hoch als in anderen Ländern?

Was heisst: “Unsere Gebühren für Deutschland sind den lokalen Gegebenheiten angepasst[...]”
Welche lokalen Gegebenheiten sind das?
Außerdem: Was, wenn der (digitale) Artikel mehr als 3,50 EUR kostet, also z.B. 10,00 EUR oder 15,00 EUR? 

Antwort Paypal:
[...]Wirklich lohnen tun sich Micropayments nur für Summen unter ca. 3,50 EUR
Gesamtbetrag. Wenn Sie Artikel verkaufen die über diesem Wert liegen,
raten wir Ihnen hierfür ein anderes PayPal-Konto zu nutzen, bei dem die
normalen Gebühren greifen. Zu beachten ist hier jedoch, dass Sie laut
unseren Nutzungsbedingungen nur zwei PayPal-Konten nutzen sollten.

Da die Gebühren bei uns intern festgelegt werden, kann ich Ihnen hierzu
leider keine weiterführende Auskunft geben. [...]


Fazit:
Die Gebühren sind nun mal so hoch, weil sie so festgelegt wurden. Wirklich lohnen tut sich PayPal also zumindest in Deutschland nicht. Inworldzahlungen via Virvox sind komfortabler und vor allem viel günstiger.



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30. October 2010: Skylight: SL per Browser? [Update] 

imageAngeblich beginnt Linden Lab “um den 8. November herum” mit dem nicht-öffentlichen Test eines SL-Zugangs per Browser. Dabei scheint es sich aber nicht um das normale Second Life zu handeln, sondern um eine “web-basierte Version” von SL.

Linden Lab habe einige wenige Demo-Locations ausgesucht, die die Möglichkeiten von Resident-erstelltem Content demonstrieren sollen. Skylight soll Interessenten bereits im Webbrowser einen Vorgeschmack auf die 3 D-Welt bieten, ohne dass sie weitere Download-, Installations- und Einstellungsorgien hinter sich bringen müssen.

Linden Lab hat das Projekt “Skylight” inzwischen bestätigt und mehrere Testläufe angekündigt -  der erste soll am 8. November beginnen und ca. 2 Wochen dauern. [Update]:  Allerdings hatte der inzwischen wieder ausgestiegene SL-Gründer und Interims-CEO Philip Rosedahl noch im August betont, dass Linden Lab im Moment nicht an einer browserbasierten oder mobilen Lösung arbeite: “It is difficult to make a 3D immersive experience in a browser in the near term.” Wenn sich diese widersdprüchlichen und vagen Informationen konkretisieren, werden wir natürlich weiter berichten.

Die Vorstellung, z.B. einen Möbelkäufer vom Webbrowser in eine 3D-Umgebung holen zu können, in der er zwischen seinen zukünftigen Möbeln herumspazieren kann, ist natürlich verlockend. Neu ist die Idee allerdings nicht: die japanische Firma 3Di z.B. arbeitet seit langem an und mit einer solchen Lösung. Selbst bei uns gab es Pläne, einen solchen “Schlüsselloch-Zugang” zu realisieren.

via: dwellonit, Ambrosia, New World Notes.



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26. October 2010: PayPal stellt neue Zahlungsvariante “Micropayments” für digitale Güter vor 

Branchenführer Facebook und FT.com verwenden PayPal um Mikrozahlungen für Digitalen Content zu vereinfachen

SAN FRANCISCO-INNOVATE 2010

Auf der „Retail Innovation & Marketing Conference“ hat PayPal heute die in Kürze bevorstehende Verfügbarkeit von PayPal für digitale Güter bekannt gegeben. Mit der neuen reibungsfreien Micropayment-Lösung können Kunden digitale Güter und Inhalte mit zwei Klicks bezahlen, ohne dabei das Spiel, die Nachrichten-, Musik-, Video- oder Medienseite verlassen zu müssen. PayPal löst damit ein zentrales Problem für die Hersteller digitaler Güter mit einem schnelleren, sichereren und kostengünstigeren Weg zum Senden und Empfangen von „Mikrozahlungen“.

Mit der neuen Lösung bietet PayPal eine auf den ersten Blick sehr günstige Gebührenstruktur von 5 % plus 0,05 $ für Transaktionen an, die für gewöhnlich unter 10,00 $ betragen.
Allerdings zeigt ein Blick auf die bis jetzt verfügbaren Länder bei PayPal sehr unterschiedliche Gebühren:

image

Unsere Frage an PayPal, warum in Deutschland die Gebühren doppelt so hoch sind, als in den anderen Ländern und warum die Artikel des betreffenden Shops „vor allem für weniger als 3 Euro“ angegeben sind, wurde noch nicht beantwortet. Wir werden berichten, sobald dazu eine Stellungnahme von PayPal vorliegt.

Mehr dazu auf der PayPal-Seite für Micropayments



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22. October 2010: Philip Rosedale gibt vorübergehende Geschäftsführung von Linden Lab ab 

Wie Philip Rosedale am 19. Oktober mitteilte, wird er seine Rolle als vorübergehender CEO aufgeben, die er vor vier Monaten übernommen hatte. Er wird noch bei der Suche nach einem Ersatz helfen, sich aber wieder vermehrt um sein Unternehmen „lovemachine Inc.“ kümmern. Diese Entwicklung ist für viele SL-Residents, die große Hoffnungen in die Rückkehr des innovativen Firmengründers gesetzt hatten, kein positives Signal und eine große Überraschung.

Philip Rosedale: „Nach etwa vier Monaten als Interims-CEO in enger Zusammenarbeit mit Bob Komin, dem Management-Team und dem Vorstand, haben wir uns entschlossen die Suche nach einem neuen CEO zu starten. [...] Bob führt Linden Lab, während wir die Suche durchführen. Es waren intensive Monate des Übergangs. Wir alle denken, dass wir uns jetzt in einer besseren Position befinden mit einer klareren Orientierung der Schwerpunkte und jetzt bereit sind, einen neuen Führer in unser Team zu bringen.“



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13. October 2010: NASA goes OpenSim 

NASA’S „Moon World“ zieht nach OpenSim um.
Das OpenSim basierte 1/4-Millionen-Dollar-Projekt „Moon World“ wird am 1. Dezember 2010 online gehen.

„Es hilft den Studierenden die Geographie des Mondes zu verstehen“, sagte Charles Wood, Direktor des Center for Educational Technologies (CET), am Wheeling Jesuit University in Wheeling, West Virginia. Das Center for Educational Technologies, seit Jahren von der NASA beauftragt,  hat sich auf innovative pädagogische Lern-Modelle spezialisiert. Das Projekt der simulierten Mondbasis wurde zunächst in Second Life erstellt und geht jetzt nach OpenSim.

Charles Wood rechnet mit mehreren 100 Schülern und Studenten, die die simulierte Mondbasis nutzen werden. Wenn sie erfolgreich sind, mehrere 1000.
Die Gründe für „CET“, aus Second Life wegzugehen und OpenSim zu nutzen, sind sowohl technischer, als auch organisatorischer Natur.
Ursprünglich in Second Lifes Main Grid konzipiert, scheiterte es dort hauptsächlich an der Altersbegrenzung ab 18 Jahre und dem lästigen “Lag”, sobald größere Gruppen versammelt sind. Teen Grid lässt dagegen keine Erwachsenen zu, so dass auch dort das Projekt keine Zukunft hat, zumal Teen-Grid zum 31. Dezember geschlossen wird.

Wood führt eine lange Liste der Vorteile an, die OpenSim dem Projekt bietet:
- bessere Erforschung, wie die Schüler die Plattform nutzen
- bessere Kontrolle der gesamten Umgebung
- eigene Daten liegen komplett auf CET-eigenen Servern, wodurch die strengen Richtlinen für
  Bildungseinrichtungen bezüglich der Datensicherheit besser gewährleistet werden können
- dank der vorgefertigten OAR-Files können bei Bedarf jederzeit mehr Regionen sofort
  freigeschaltet werden
- stabilere und schnellere Performance
- Zugang für ältere und jüngere Schüler
- wesentlich geringere Kosten

Einizger Nachteil den Wood anführt, ist die bis jetzt noch nicht so gut entwickelte Vehicle-Physics. Fahrzeuge verhalten sich völlig anders als in Second Life.
„Wir müssen einiges verändern und Workarounds finden, aber es geht voran“, sagte Wood.

Der gesamte Artikel hier bei Maria Korolov via Hypergrid Business.

 



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06. October 2010: Bildungs-Sims : ab Januar 2011 doppelte Preise 

Linden Lab gibt Updates der Sim-Preise in SL für 2011 bekannt. Preisgarantie für die privaten User: alle Privat-Sims werden ihren bisherigen Preis bis 31. Dezember 2011 behalten. Aber - die Bildungspreise verdoppeln sich.

Ab 1. Januar 2011 kosten alle neuen Bildungs- und Non-Profit-Sims den vollen Preis einer Standard-Sim, also 1.000 US-Dollar Einrichtungsgebühr und 295 Dollar Monatsmiete. Bisher zahlten Bildungs- und Non-Profit-Einrichtungen deutlich reduzierte Preise von 700 Dollar Einrichtungsgebühr und 147,50 Dollar Monatsmiete. Alle Verlängerungen der bestehenden “Discount-Preis-Verträge”, die nach dem 31. Dezember 2010 erfolgen, werden sodann an die neuen Preise angepasst. D.h. über kurz oder lang kosten sämtliche Bildungs-Sims das Doppelte.

Linden Lab tröstet die Sim-Betreiber der Bildungs- und Non-Profit-Organisationen damit, dass sie in Zukunft die Möglichkeit bekommen werden, „Homestead“- und „Open-Space“-Regionen zu bekommen, ohne eine Full-Sim haben zu müssen. Allerdings gibt es diese „Low-Prim-Sims“ natürlich nur zum Preis der privaten Regionen mit den bekannten Einschränkungen von Prims, Scripts und der Anzahl der Avatare auf der Sim. 

Dass sich jetzt viele Organisationen, Schulen und Universitäten erneut vor den Kopf gestoßen fühlen, ist kein Wunder.



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