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01. November 2010: PayPal Gebühren für Micropayments in Deutschland 

Wie versprochen, hier die Antworten von diversen PayPal-Mitarbeitern auf unsere Anfrage nach den Gebühren für Micro-Payments, die in Deutschland doppelt so hoch sind, als in anderen Ländern. Die Antworten von PayPal auf unsere Fragen sind genauso wirr wie nichtssagend. Hier einige Auszüge aus der Korrespondenz mit PayPal:

Frage an PayPal:
Warum betragen Gebühren für Mikrozahlungen in Deutschland das doppelte als in anderen Ländern?

Antwort PayPal:
[...]Die Gebühren unterscheiden sich von Land zu Land. Unsere Gebühren für
Deutschland sind den lokalen Gegebenheiten angepasst und ein bewusster
Rabatt für echtes Micropricing. Hauptsächlich sprechen wir damit Händler
an, welche sehr niedrigpreisige Artikel verkaufen und der
durchschnittliche Warenkorb etwa unter 3,50 Euro liegt.

Da der Gebührensatz bei dieser Gebührenstruktur, bei Zahlungen in EUR,
10% des Zahlungsbetrages beträgt, wurden bisher auch keine Änderungen
geplant.[...]

Frage an Paypal:
vielen Dank für Ihre Mail. Leider wurde meine eigentliche Frage nicht beantwortet.
Sie lautete: WARUM (aus welchem Grund) sind die Gebühren in Deutschland doppelt so hoch als in anderen Ländern?

Was heisst: “Unsere Gebühren für Deutschland sind den lokalen Gegebenheiten angepasst[...]”
Welche lokalen Gegebenheiten sind das?
Außerdem: Was, wenn der (digitale) Artikel mehr als 3,50 EUR kostet, also z.B. 10,00 EUR oder 15,00 EUR? 

Antwort Paypal:
[...]Wirklich lohnen tun sich Micropayments nur für Summen unter ca. 3,50 EUR
Gesamtbetrag. Wenn Sie Artikel verkaufen die über diesem Wert liegen,
raten wir Ihnen hierfür ein anderes PayPal-Konto zu nutzen, bei dem die
normalen Gebühren greifen. Zu beachten ist hier jedoch, dass Sie laut
unseren Nutzungsbedingungen nur zwei PayPal-Konten nutzen sollten.

Da die Gebühren bei uns intern festgelegt werden, kann ich Ihnen hierzu
leider keine weiterführende Auskunft geben. [...]


Fazit:
Die Gebühren sind nun mal so hoch, weil sie so festgelegt wurden. Wirklich lohnen tut sich PayPal also zumindest in Deutschland nicht. Inworldzahlungen via Virvox sind komfortabler und vor allem viel günstiger.



aus: Virtuelle Welten  von .(JavaScript must be enabled to view this email address)  | 2x kommentiert, 1506x angesehen |



   
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